Personal tools
You are here: Home news Linguistik und Wissenschaftstheorie im Kontext: „Der Abschluss eines 50jährigen Seminars“ - Eine Festveranstaltung in memoriam Elisabeth und Werner Leinfellner

Linguistik und Wissenschaftstheorie im Kontext: „Der Abschluss eines 50jährigen Seminars“ - Eine Festveranstaltung in memoriam Elisabeth und Werner Leinfellner

Symposium mit folgenden Schwerpunkten / Sektionen: 1) Elisabeth und Werner Leinfellner aus der Perspektive von Zeitzeugen 2) Werner Leinfellner: Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie 3) Sprachkritik: Mauthner, Wittgenstein und Elisabeth Leinfellner 4) Ludwig Josef Johann Wittgenstein

What
When Nov 12, 2010 02:00 PM to
Nov 13, 2010 08:00 PM
Where Galerie Heinrich, Thaliastr. 12, A-1160 Wien, österreich
Contact Name
Contact Phone ++43 676 323 60 40
Add event to calendar vCal
iCal

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeiten des Ehepaares Leinfellner sind vielfältig und mit einem Blick kaum zu erfassen. In einem „50jährigen Seminar“ (Ausspruch von Werner Leinfellner) haben sie, weit mehr als 200 Publikationen verfasst, welche die Wissenschaft beeinflusst und den Stand der Forschung prägten.

Elisabeth (14. Oktober 1938 — 4. Jänner 2010) war Sprachwissenschaftlerin, mit Ausrichtung auf Sprach-philosophie (Semantik und Sprachkritik) und Wissenschaftstheorie. Ihre Dissertation handelt vom Schrifttum Hermann Hesses, ihre Habilitation von semantischen Netzen und Textzusammen¬hang. Ihre Beschäftigung mit dem Werk von Fritz Mauthner ist besonders zu erwähnen. Für ihre Verdienste wurde sie auch ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Großen Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich für Wissenschaft und Kunst“.

Werner (17. Jänner 1921 — 6. April 2010) zählte zu den Pionieren der wissenschaftlichen Philosophie, Wissenschaftstheorie sowie zur Spiel- und Entscheidungstheorie im Geiste des Wiener Kreises. Nach dem Studium (Chemie und Philosophie) und ersten wissenschaftlichen Tätigkeit in Europa fasste er an der University of Nebraska, Lincoln (USA) Fuß, wo er eine internationale akademische Karriere startete. Seine wissenschaftlichen Beziehungen zu Österreich brach er jedoch nie ab. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Ehrungen dokumentieren die Bedeutung seines Wirkens.

Beide haben 1976 durch die Mitgründung und langjährige wissenschaftliche Begleitung der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft in Kirchberg am Wechsel (NÖ) wesentlich Akzente zur Internationalisierung des philosophischen Lebens in der Zweiten Republik gesetzt.

 

Vortragende:

Marco Bastianelli

Gerhard Budin

Christian Erbacher

Johann Götschl

Herbert Hrachovec

Peter Keicher

Dejan Makovec

Camilla R. Nielsen

Klaus Puhl

Ilse Somavilla

Mary Snell-Hornby

Joseph Wang

Paul Weingartner

Sascha Windholz

Franz M. Wuketits

u.a.

More information about this event…